Das Projekt

Ohne Arbeit geht es nicht. Das wurde uns klar, als wir in der Redaktion darüber sprachen, welche Geschichten wir über Integration in Deutschland erzählen können. Menschen, die aus ihren Herkunftsländern flüchten, finden hier in Deutschland vor allem dann eine neue Heimat, wenn sie für sich selbst sorgen können. Sie wollen arbeiten - aber dazu müssen sie sich einen Weg durch den deutschen Behörden-Dschungel bahnen.

Franziska Fink und Andrea Stevens haben sich im Auftrag von evangelisch.de aufgemacht, drei solche Menschen zu finden und zu portraitieren. Menschen, die in Deutschland leben wollen, hier nach Chancen suchen - und sie vielleicht auch bekommen. Im ersten Halbjahr 2017 haben sie die drei Protagonisten immer wieder besucht und mit ihren Unterstützerinnen gesprochen, waren auf Berufsbildungsmessen und auf dem Arbeitsamt dabei, bei Praktika und in der Freizeit. Und für alle spielte auch das Christentum eine wichtige Rolle, um in Deutschland ankommen zu können.

Dabei herausgekommen sind drei Geschichten - von Negase, Mehran und Gisell - die in Foto, Text und Video einen Einblick in das Ankommen und Integrieren in Deutschland geben. Haben es alle drei geschafft? Noch nicht. Unsere Geschichten sind nur ein Ausschnitt dessen, was die drei erlebt haben und was noch vor ihnen liegt. Aber eines war und ist sehr deutlich geworden: Ohne Arbeit geht es nicht.

Franziska Fink ist Journalistin und Autorin in Frankfurt am Main. Neben ihrer Arbeit als Pressesprecherin für die Filmförderung HessenFilm und Medien schreibt und publiziert sie regelmäßig.

Andrea Stevens ist Dokumentarfilmerin in Frankfurt am Main. Mit ihrer Firma Schendel Stevens Filme dreht sie Dokumentationen und Videoarbeiten für verschiedene Auftraggeber.

Unser besonderer Dank geht an die drei Protagonisten dafür, dass sie uns ihre Geschichten erzählt haben, und an die Beratungsstelle beramí für die Vermittlung der Kontakte.

Lesen Sie hier die Geschichten von Negase, Mehran und Gisell!